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Außertal 30, 6156 Obernberg im Wipptal

Wir liegen im Herzen des Landschaftsschutzgebietes
"Nösslachjoch - Obernberger See - Tribulaune". 

Diese Jahrhunderte alte Kulturlandschaft dieser zwei Bergkämme mit den charakteristischen sanften, grasigen Brennerberge sowie die schroffen Kalkfelsen der Tribulaune prägen das Schutzgebiet. Hier findet Ihr "Zeugen der Eiszeit", sanftes Silikat und schroffer Kalk sowie die weitläufigen Lärchenwiesen an den Südhängen unseres Tales – deren Ausdehnung ist in Tirol einzigartig! Unser idyllischer Bergsee wurde bereits 1935 zum Naturdenkmal erklärt.

wichtiger Lebensraum und Zeitzeuge im Schutzgebiet Nösslachjoch-Obernberger See-Tribulaune

In den Landschaftsschutzgebieten wird neben der Natur auch ein besonderes Augenmerk auf die Kulturlandschaft gelegt. Obernberg wurde zu Beginn der Siedlungsgeschichte nur als Sommerweidegebiet genutzt. Von Süden kommend wurden die Tiere auf die saftigen Weiden getrieben, die im Gegensatz zu den Bergmähdern und Lärchenwiesen hauptsächlich schattseitig liegen, wie etwa oberhalb des Obernberger Sees die Steiner Alm. Durch Änderungen der wirtschaftlichen Bedingungen in der Landwirtschaft ist der Erhalt dieser Kulturflächen leider ungewiss. Sind doch diese von Menschenhand geschaffenen Flächen für die Artenvielfalt von großer Bedeutung.

Birkhahn NSG webBesonders im Bereich der Waldgrenze fördert die Almwirtschaft eine halboffene Landschaft, die für viele Tiere einen idealen Lebensraum bietet. Typische Nutznießer sind die bereits stark bedrohten Birkhühner, denen Zwergsträucher und Grünerlengebüsch Deckung und Nahrung bieten. Die Birkhennen erledigen das Brutgeschäft und die Jungenaufzucht alleine. Wenn Wanderer und Mountainbiker oder schlimmstenfalls freilaufende Hunde das Birkhuhn-Terrain betreten, sind die Küken meistens schon geschlüpft. Droht Gefahr, gibt die Henne ein Signal, worauf sich die Küken zerstreuen und regungslos im Unterwuchs verharren bis Entwarnung kommt. Besonders bei schlechtem Wetter kann das fatale Folgen haben, da die Küken noch auf regelmäßiges Wärmen („Hudern“) durch die Henne angewiesen sind. Im Bereich gemähter oder beweideter Flächen kann man auch auf Murmeltiere stoßen, die hier ihre weit verzweigten Baue anlegen und ihre Territorien streng bewachen.
Um für die Tierwelt berechenbar zu sein, empfiehlt es sich, auf den Wegen zu bleiben und Hunde an der Leine zu führen. Auch für die artenreiche Pflanzenwelt der Almflächen bedeuten Wegabschneider eine Gefährdung ihres Lebensraumes, da die Blumen und Kräuter nicht nur zerstört werden, sondern auch der Boden unter den Rädern stark verdichtet und die Bodenerosion gefördert wird.

Kühe NSG webOL Murmel NSG web

Kontakt

Mobil: +43 664 4340471
Email: info@almis-berghotel.at

Aussertal 30
A-6157 Obernberg im Wipptal
Fax: +43 5274 87511-66

Wetter

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Obernberg am Brenner

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