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Außertal 30, 6156 Obernberg im Wipptal

Lärcheniesenwald in ObernbergLärchenwiesen, wie man sie hier in unserem Obernbergtal in großer Ausdehnung findet, fallen durch ihr ganz eigenes Farbenspiel auf. Im Gegensatz zu den dunklen Fichtenwäldern, präsentieren sie sich licht und hell. Im Frühjahr zeigen die Lärchen ein frisches Grün und im Herbst, bevor die Nadeln abgeworfen werden, verfärben sie sich leuchtend gold. Auch ihr parkähnlicher Charakter sticht ins Auge.

Die einzelnen Bäume stehen relativ weit auseinander, lassen viel Licht zum Boden vordringen, und im Frühsommer entwickelt sich hier mit Enzianen, Orchideen, Glockenblumen und vielen anderen eine reiche Artenvielfalt an Pflanzen. Diese wiederum lockt auch eine große Anzahl unterschiedlicher Tierarten an. Zahlreiche Insektenarten – die großen Ameisenhaufen sind nur Aspekt – Vogelarten wie Spechte, Käuze und Falken und Kleinsäuger wie das Mauswiesel finden hier ideale Lebensbedingungen. Den Tieren bieten die Wiesen durch ihre abwechslungsreichen Strukturen vielfältige Aufenthalts- und Versteckmöglichkeiten.

 

  • 01_Wiesenhummerl-Mnnchen-auf-einer-Lrchenwiese
  • 02_Lrchenwald-in-Obernberg-Foto-von-Reinhard-Hlzl
  • 03_weibliche-Lrchenblte
  • 04_Mauswiesel-in-unseren-Lrchenwiesen
  • 06_Lrchenwald-Foto-von-Reinhard-Hlzl
  • 07_Htterl-in-unserem-Lrchenwald


Doch die Lärchenwiesen sind nicht von allein entstanden und können nicht ohne Pflege bestehen. Bauern begannen etwa im 15. Jahrhundert mit der Anlage von Lärchenwiesen. Zum einen dienten sie als Quelle für wertvolles Holz, zum anderen grasten zwischen den Bäumen Weidetiere. Mehrmals im Jahr muss Hand an diese Wiesen gelegt werden. Im Frühjahr müssen herabgefallene Äste und Zweige entfernt werden. Im Sommer werden die zum Teil sehr steilen Wiesen mit der Hand gemäht, denn für die Stalltiere bildet das kräuterreiche Heu im Winter ein wertvolles Futter. Schlagreifes Holz wird gefällt, und immer wieder müssen sich ausbreitende Fichten und Sträucher entfernt werden. Auch bedürfen neu gepflanzte Lärchen oft besonderer Betreuung. Die Pflege dieser Jahrhunderte alten, traditionsreichen Lärchenwiesen, die heute als wertvolle Kulturlandschaften gelten, wird vom Land Tirol gefördert.
Von den einheimischen Nadelgehölzen verfügt die Lärche über das härteste Holz. Es ist reich an Harz und aus diesem Grund witterungsbeständig und widerstandsfähig gegen Wurmfraß. Deshalb wird es vor allem im Freien als Bauholz oder für Zäune, etwa für die nach alter Tradition gefertigten Schrägezäune, verwendet. Viele alte Gebäude und vor allem Heustadl sind mit den extrem dauerhaften Lärchenschindeln gedeckt.
Die langsam wüchsigen Lärchen können über 500 Jahre alt werden. Sie tragen aber erst im Alter von 30 bis 60 Jahren Blüten. Besonders schön sind die purpurroten, aufrecht stehenden Zäpfchen der weiblichen Blüte.

 

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