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Außertal 30, 6156 Obernberg im Wipptal

Im Obernbergtal kann man Gämsen, die sehr wendige Kletterer sind, bis über 2.000 Metern Höhe antreffen. Ihr Lebensraum bilden felsdurchsetzte Hänge, Geröll- und Latschenfelder. Die Vorfahren dieser heute typischen Alpentiere sind vor etwa 70.000 Jahren, während der letzten Eiszeit, aus dem nördlichen Himalaya eingewandert.

Hier in den Alpen sind sie für das Leben in großen Höhen und den steilen Felsregionen perfekt angepasst. Die Huftiere verfügen über sehr muskulöse Beine, insbesondere die Hinterläufe vermögen Sprünge elegant abzufedern. Ihre Fußsohlen sind leicht ausgehöhlt und sehr elastisch. Damit passen sie sich wie Kletterschuhe sämtlichen Unebenheiten an. Die Außenkanten der Klauen sind dagegen sehr hart und können im Winter wie Steigeisen eingesetzt werden. Zudem können die Hufe weit gespreizt werden. Mit großen Herzen und kräftigen Lungen versehen, können Gämsen auch im unebenen Gelände eine Geschwindigkeit von 50 km/h erreichen und überwinden mehrere Meter breite Abgründe im Sprung.

Die für die Böcke anstrengende Brunftphase steht am Beginn des Winters. Dabei liefern sich die rivalisierenden Männchen oft abenteuerliche Verfolgungsjagden über eisige Hänge. Damit kräftezehrende Kämpfe möglichst vermieden werden, verfügen die Tiere über ein breites Repertoire von Lauten und Drohgebärden. Entsprechend ihrer eisigen Ursprungsheimat haben sie auch Anpassungen an den strengen Hochgebirgswinter im Gepäck. Ihr dichtes dunkel gefärbtes Winterfell isoliert optimal und wirkt zudem wie ein Sonnenkollektor.

Zur Nahrungsaufnahme wandern die Tiere im Winter oft in tiefer gelegene Regionen, aber man findet sie auch auf vom Schnee freigewehten Graten und Rücken, wo sie leicht an Vegetation heran kommen. Während sie im Sommer ausgiebig auf den kräuterreichen Bergwiesen äsen, müssen sie sich im Winter mit spärlichen Gräsern, Bäumen und Sträuchern begnügen. Dazu stellt sich ihr Verdauungsapparat demensprechend um. Ihre Bewegungsaktivitäten setzen sie in der Kälte deutlich herab, und ihr Organismus befindet sich während dieser Zeit hauptsächlich im Energiesparmodus. So können sie Ihre Kerntemperatur auf bis zu 15 Grad Celsius herabsenken. Wenn die Tiere in dieser Zeit zur Flucht gezwungen werden, müssen sie ihre Körperfunktionen innerhalb kürzester Zeit auf Hochleistung bringen und verlieren so sehr viel Energie. Deshalb ist es für Gämsen und auch andere Wildtiere so wichtig, dass Schneeschuhwanderer und Tourengeher die Wild-Schongebiete, wie sie auf den Tafeln für naturverträgliche Wintertouren ausgewiesen sind, unbedingt berücksichtigen.

von: Mag. Kathrin Herzer, Schutzgebietsbetreuung Stubaier Alpen

 

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Mobil: +43 664 4340471
Email: info@almis-berghotel.at

Aussertal 30
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Fax: +43 5274 87511-66

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